Seite 55: Die Galoschen des Glücks | Sechste Geschichte - Das Beste, was die Galoschen brachten




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Zwei Gestalten bewegten sich im Zimmer. Wir kennen sie beide: Es waren die Trauer und die Abgesandte des Glückes. Sie beugten sich über den Toten.

"Siehst du", sagte die Trauer, "welches Glück brachten deine Galoschen wohl der Menschheit?"
"Sie brachten wenigstens dem, der hier schläft, ein dauerndes Gut!", antwortete die Freude.
"O nein!", sagte die Trauer, "selbst ging er fort, er wurde nicht abgerufen! Seine geistige Kraft hier war nicht stark genug, um die Schätze dort zu heben, die er nach seiner Bestimmung heben soll! Ich will ihm eine Wohltat erweisen!"
Und sie zog die Galoschen von seinen Füßen; da war der Todesschlaf zu Ende und der Wiederbelebte erhob sich. Die Trauer verschwand, mit ihr aber auch die Galoschen; sie hat sie gewiss als ihr Eigentum betrachtet.

Dos personajes iban de un lado para otro de la habitación, dos personajes a quienes ya conocemos: Eran la tristeza y la mensajera de la suerte. Las dos se inclinaron sobre el muerto.
- ¿Ves -dijo la tristeza­ qué felicidad han proporcionado tus chanclos a los humanos?
- Al menos al que aquí duerme le dieron un bien eterno -respondió la alegría.
- ¡Oh, no! -replicó la tristeza-. Se marchó por propia voluntad, sin ser llamado; su fuerza espiritual no fue bastante para explotar los tesoros que su destino le asignó en esta Tierra. Voy a hacerle un favor.

Y le quitó los chanclos de los pies, con lo cual terminó el sueño de muerte, y el resucitado se incorporó. La tristeza desapareció, llevándose los chanclos; seguramente los consideraría como de su propiedad.

Vokabular
die Abgesandte = la mensajera
die Wohltat = el favor
das Eigentum = la propiedad






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